Der See

Der See hat eine gesamte Wasserfläche von ca. 1,2 ha. Das Wasserrückhaltevolumen beträgt ca. 15 000 m³. Die maximale Wassertiefe beträgt ca 4m am Überlauf (Mönch). Gespeist wird der See aus einem Zulauf und zahlreichen unterirdischen Quellen. Aus- und Überlauf fließen ins Hellbachtal.

Eine faszinierende Vogel– und Pflanzenwelt– Eisvogel,Fischreiher usw. sind rund um den Jägersee anzutreffen. Zahlreiche heimische Fischarten fühlen sich im Jägersee sehr wohl.

Besonders zu erwähnen sind die berühmt-berüchtigten “Waller vom Jägersee“. Riesen-Exemplare von bis zu 1,55m. und bis zu 60 Pfund wurden bisher im Jägersee gefangen.
Weit größere Wels–Ungeheuer lauern noch in den “Tiefen” des Sees und wurden bereits mehrfach beim Raubzug gesichtet.

Am westlichen Seeufer steht die “Jägersee-Hütte“, eine Schutzhütte, die 1975 durch Mitglieder der I.G. Jägersee in einfacher Holzbauweise erstellt und in den Jahren 1994-96 durch einen massiven Bau ersetzt, erweitert und mit einer großen überdachten Grillstelle ergänzt wurde.

Dieser Grillplatz steht der Öffentlichkeit, Wanderern und sonstigen Gruppen (nach Voranmeldung) zur Verfügung.

Am nördlichen Ufer wurde 1982 im Rahmen eines Schulprojektes des Gymnasiums Eppingen ein Blockhaus in alter traditioneller Bauweise erstellt. Es dient heute Wanderern als Schutzhütte und Raststätte.

Entlang des westlichen Seeweges wurde im Jahre 2000 ein Vogellehrpfad durch die 9.Klasse der Kraichgauschule Eppingen, unter Mithilfe der I.G. Jägersee erstellt.
Dieser wurde im Herbst des Jahres 2003 mit Unterstützung von Eppinger Geschäftsleuten durch die I.G. Jägersee erneuert und erweitert.

Zahlreiche Wanderer (auch Stadtbahn-Touristen usw.) nutzen den zwischen Ottilienberg und Ravensburg gelegenen Jägersee als Zwischenstation für Ihre Touren durch das Eppinger Naherholungsgebiet.

2

1

 

Die Lage

Der Jägersee liegt in der Eppinger Hardt, dem bewaldeten Höhenzug im Süden der Stadt Eppingen,dem sich Heuchelberg und Stromberg anschließen.

lage1Der See befindet sich westlich, ca. 100m unterhalb des Eppinger Hausberges, am Fuße des Ottilienberges, im Volksmund auch „Jägersberg“ genannt.

Südlich vom See verlaufen die „Eppinger Linien“ (Verteidigungslinie von 1695) oberhalb des Sees am, Wanderparkplatz „Rottstück“ steht eine Nachbildung einer „Chartaque“ aus jener Zeit.

Das Gebiet rund um den See gehört zum Landschaftsschutz- und Naherholungsgebiet des Naturparks „Stromberg-Heuchelberg“.